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esa

esa-Projektbüro

Servicestelle für das Handwerk für allgemeine Fragen zur Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung

Im Vordergrund unserer Arbeit stehen die Aufklärung und Beratung über die betriebliche Eingliederung. Das gilt sowohl für Neueinstellungen, als auch für die Sicherung von bestehenden Arbeitsverhältnissen. Wir informieren Sie über die relevanten Einrichtungen und deren Aufgaben. Hierzu zählen insbesondere das Integrationsamt, die Integrationsfachdienste, Fürsorgestellen, Agenturen für Arbeit, Träger der Rehabilitation, Betriebsärztliche Dienste und Betriebliche Sozialberatung. Wir stellen die Verbindung her, erläutern deren Aufgaben und Möglichkeiten und sagen Ihnen, welche Leistungen zur Unterstützung der Eingliederung beantragt werden können. Selbstverständlich gehört auch die Hilfestellung bei der Antragstellung zu unseren Aufgaben; schließlich wird unsere Arbeit von den Kreishandwerkerschaften getragen und zu deren Zielen gehört der Bürokratieabbau bei Handwerksbetrieben.

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (kurz: BEM) ist seit 1. Mai 2004 eine gesetzliche Verpflichtung für jeden Arbeitgeber. Es ist immer dann anzubieten, wenn Beschäftigte länger als sechs Wochen innerhalb eines Jahres krankheitsbedingt arbeitsunfähig sind. Wir zeigen Ihnen, dass sich daraus gute Möglichkeiten ergeben, erkrankte Beschäftigte wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Dabei beschränken wir auch hierbei die Bürokratie auf das Nötigste. In unserem Modellprojekt "esa - eingliedern statt ausgliedern" in den Jahren 2008 bis 2010 haben wir in sehr vielen Fällen die Weiterbeschäftigung von Fachkräften erreicht - selbst bei sehr schweren Erkrankungen und auch, wenn die Erkrankung dazu geführt hatte, dass ein Grad der Behinderung anerkannt wurde.

Die Auswirkungen des Demografischen Wandels sind in vielen Betrieben bereits spürbar. Das BEM trägt dazu bei, Erfahrungswissen und Kompetenz für den Betrieb zu sichern. Ihre Kunden behalten die gewohnten Ansprechpartner - ein nicht zu unterschätzender Vorteil, denn auch Ihre Kundschaft wird älter.

Wir helfen Ihnen gern,
  • wenn Sie daran interessiert sind, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen,
  • oder wenn Sie Hilfe bei der Eingliederung von Beschäftigten nach längerer Krankheit benötigen.
Gefördert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein